Montag, 3. März 2014

Alle reden von Mobilität – pro Aalen tut was


Um das gegenseitige Verständnis zwischen Busfahrern und behinderten Fahrgästen zu verbessern, unterstützten die Agenda-Gruppe „Aalen Barrierefrei“ und die Wählervereinigung pro Aalen die OVA bei der Busfahrerschulung.

Hr. Oswald Tretter (Aalen Barrierefrei) verteilt Broschüren zum Thema Menschen mit Behinderungen an die Busfahrer und zeigt zur Verdeutlichung Video-Clips über die Wahrnehmungen aus deren Sicht.


Die Anzahl der jugendlichen Busfahrer wird aus demoskopischen Gründen zurückgehen. Dafür steigt der Anteil der älteren Mitbürgern und Bürger mit Behinderungen. Die Anzahl der Kinderwägen wird abnehmen, jene der Rollatoren und Rollstühlen wird zunehmen. Um auch für die älteren Mitbürger attraktiv zu sein, ist ein Umdenken für die ÖPNV-Betreiber erforderlich und die Stadt Aalen muss die Infrastruktur anpassen.

Im Vordergrund die stark sehbehinderte Fr. Helga Lübbe mit ihrem Blindenhund. Sie berichtetüber ihre Erfahrungen bei der regelmäßigen Nutzung der Busse im Stadtverkehr.




Gekrümmte und abgesenkte Bordsteine wie am Gmünder Torplatz verhindern den Einsatz von Laderampen für Rollstühle. Diese sind ab 2022 zu ersetzen, wenn der ÖPNV komplett barrierefrei sein muss!

Hr. Matthias Gerlach, Fa. Paramobil /im Vordergrund, lässt die Busfahrer das fahren und rangieren von Rollstühlen selbst erleben.